Erfolgreiche PV-Statistiken: Ab Mai 33 Prozent weniger Netzbezug
Photovoltaikanlage auf dem Firmendach – Reduziert deutlich die Stromkosten.
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Im Grunde ist es mittlerweile eine Binsenweisheit: Wer dauerhaft große Mengen Strom verbraucht, um sein Tagesgeschäft zu betreiben, der kann mit einer eigenen Photovoltaikanlage auf dem Dach seine Stromkosten signifikant reduzieren. Wie zweitrangig die konkrete Branche dabei ist, zeigen zwei beeindruckende Beispiele aus diesem Jahr aus dem Geschäftskunden-Portfolio der Stadtwerke Soest.
Volksbank Hellweg
Die PV-Anlage auf den Carports der Volksbank in Soest, die in Kooperation mit den Stadtwerken geplant, genehmigt und realisiert worden ist, ist im Mai dieses Jahres in Betrieb gegangen. Die Volksbank verbraucht pro Jahr etwas mehr als 100.000 kWh Strom. Von Mai bis Dezember kamen rund 40.000 kWh aus der eigenen Sonnen-Produktion. Davon flossen rund 6.500 kWh ins öffentliche Stromnetz. 33.500 kWh aus der neuen PV-Anlage gingen direkt in den Eigenverbrauch. Das sind extrem gute Zahlen für das Kreditinstitut, denn
- der Netzbezug wurde 2025 um glatte 33 Prozent reduziert,
- die Eigenverbrauchsquote lag bei beeindruckenden 85 Prozent,
- lediglich 15 Prozent der Sonnenenergie wurden eingespeist.
Großwäscherei Kampschulte
Verbrauchsmäßig ganz anders unterwegs ist die Wäscherei Kampschulte. Statt Großrechnern, Bildschirmen und Informationstechnik benötigt das Unternehmen große Teile der Energie zum Waschen, Trocknen, Falten und Bügeln von Arbeitskleidung, Bettwäsche und was immer sonst die Kunden gewaschen haben möchten. Dafür braucht Kampschulte rund 1,8 Mio. kWh Strom pro Jahr. Weit über 620.000 kWh kamen vom eigenen Dach – rund 480.000 kWh flossen direkt in den Betrieb der Maschinen. Der Rest wurde eingespeist. Daraus ergibt sich eine Eigenverbrauchsquote von rund zwei Dritteln (63 Prozent) und eine Autarkiequote von über einem Viertel (26 Prozent).
Eigenverbrauch bei 97 Prozent
Ein weiterer Industriekunde der Stadtwerke mit einer 1 MW/Peak-Anlage auf den Dächern der Fertigungshallen liefert beim Thema Eigenverbrauch noch beeindruckendere Zahlen. 5 Mio. kWh Strom werden pro Jahr benötigt. Rund 1 Mio. kWh davon kommen direkt aus der PV-Anlage, die die Stadtwerke projektiert haben. Da lediglich im April eingespeist wurde (40.000 kWh) liegt der Eigenverbrauch bei 97 Prozent und die Autarkie-Quote bei fast einem Drittel (31 Prozent).
Sie wollen mehr wissen:
Max Griebenow
Leitung Photovoltaik/E-Mobilität
T 02921.392-388
M.Griebenow@stadtwerke-soest.de









