Energieminister-Konferenz fasst wichtige Beschlüsse
Berlin – Sitz der Bundesregierung.
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Weil die Energiewirtschaft gerade in Zeiten des Umbruchs und der Energiewende in ganz erheblichem Maße von den Entscheidungen der Politik abhängig ist, haben wir bereits vor einiger Zeit die Rubrik „Neues aus Berlin“ in die EnergieNEWS integriert. Hier beleuchten wir, wie die Branche Entwicklungen einschätzt, was Bundesregierung und Oppositionsfraktionen aktuell diskutieren und wo, wann, welche wichtigen Entscheidungen zu erwarten sind – oder eben auszubleiben drohen.
Für Mai und Juni stellen unsere Fachleute in Berlin fest:
Die Energieminister der 16 Bundesländer haben gerade wichtige Leitplanken zu den Themen Wärmewende, Wasserstoffhochlauf, Digitalisierung und Flexibilisierung beschlossen.
Wärmewende
Dazu zählt die Beschleunigung der Wärmewende durch deutlich mehr und leistungsstärkere Förderprogramme. Mehr Transparenz bei den Fernwärmepreisen soll zudem zu effizienteren Wärmenetzen beitragen.
Wasserstoffhochlauf
Der Begriff umschreibt das Ziel der Bundesregierung, „bis 2030 einen Wasserstoffbedarf von jährlich 95 bis 130 TWh in Deutschland abdecken zu können“. Unter anderem dafür stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) für die Jahre 2027 bis 2036 bis zu 3,53 Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds zur Verfügung, um grünen Wasserstoff und seine Derivate aus unterschiedlichen Importregionen zu beschaffen und so die Dekarbonisierung der Industrie zu unterstützen. Konkret fordert die Energieminister-Konferenz eine zügige Weiterentwicklung der Netzinfrastruktur und deren Anbindung an das Kernnetz, sowie eine belastbare Wasserstoffspeicherstrategie.
Digitalisierung / Flexibilisierung
Der Ausbau der erneuerbaren Energien führt zu deutlich zunehmenden Schwankungen im deutschen Stromnetz. Durch den verstärkten Einbau der Smart Meter Technologie („Intelligente Zähler“) können temporäre Unwuchten im Netz besser austariert werden. Deshalb fordern die Energieminister deren flächendeckende Nutzung. Auch durch dynamische Stromtarife für Endverbraucher kann Abnahmeverhalten flexibler gestaltet und damit die Regelung von Leistungsspitzen optimiert werden, so die Konferenz.









