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24. September 2025

Internationale Beziehungen stehen vor großen Herausforderungen

Angespannte Zeiten – Selten gab es weltweit so viel Unsicherheit wie in diesen Tagen.
Bild: © vegefox.com - stock.adobe.com

 

Der eskalierende Krieg in Gaza, die zunehmende Aggression Russlands gegenüber der NATO und die wachsende Auseinandersetzung zwischen den politischen Lagern in den USA nach dem Attentat auf Charlie Kirk sorgen für sehr große Beunruhigung auf den internationalen Energie-Märkten. Hinzu kommt der anhaltende Zoll-Streit der Trump-Regierung mit Europa, Asien und dem Rest der Welt sowie die schwächelnden Volkswirtschaften in großen europäischen Staaten wie Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien.

 

USA droht interner Konflikt

Die Art und Weise wie in Nordamerika gegenwärtig zwischen den beiden großen politischen Lagern kommuniziert wird, beunruhigt nicht nur politische Beobachter in der ganzen Welt, auch Rohstoffeinkäufer, Energiefachwirte und Börsenkenner wagen kaum noch eine Prognose, wie es in den USA weitergeht. Die Sprache führender Vertreter der Trump-Administration ist in diesen Tagen derart konfrontativ, dass selbst Szenarien massiver innenpolitischer Auseinandersetzungen nicht mehr abwegig erscheinen. Der wachsende Druck auf die US-Notenbank sowie die Eskalation gegenüber Journalistinnen und Journalisten von der New York Times bis zu TV-Sendern wie ABC tun ein Übriges.

 

Wo steht China?

Hinzu kommt die gewachsene Bedeutung des BRICS-Bündnisses unter wirtschaftlicher und militärischer Führung der Volksrepublik China, die nach der jüngsten Erweiterung elf Staaten umfasst und knapp die Hälfte der Weltbevölkerung repräsentiert. Neben China sind Indien und Russland ebenso vertreten wie Brasilien, Iran oder Ägypten und Äthiopien. Die Staaten stehen Berechnungen zufolge für etwa 40 Prozent des global erwirtschafteten Brutto-Inlandsprodukts und sind somit in der Lage, die Europäische Union, aber auch die USA vor erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten zu stellen. Je geschlossener das Bündnis auftritt, desto mehr könnte die bisher geltende  Weltwirtschaftsordnung in Unwucht geraten. 

 

Systemischer Gegensatz

Offen repressive, klar anti-demokratische Diktaturen wie in China, Russland, Iran, Nord-Korea oder Saudi-Arabien könnten sich noch stärker als bisher zu einer systemischen Front gegenüber der freiheitlich-demokratischen westlichen Welt verbünden. Der Unmut in diesen Staaten – allen voran China und Russland – über die vermeintliche Vorherrschaft der „westlichen Ideologie“ und Wirtschaftsordnung und das klare Bekenntnis, dieses „System“ so bald wie möglich zu brechen und zu ersetzen, wird mittlerweile bei zahlreichen Gelegenheiten offen ausgesprochen.

Im Strom sehen wir die aktuellen Terminmarktpreise in 2026 bei 88,50 €/MWh, im Peak 2026 bei 93,00 €/MWh. Bei Erdgas sehen wir das Base THE 2026 bei 34,10 €/MWh.