Ertragreich und zügig fertiggestellt: Die PV-Anlage am KlinikumStadtSoest
Gemeinsam Sonne ernten – Das Foto zeigt (v.l.) Christian Schug, Geschäftsführer KlinikumStadtSoest, Henrik Volmar, Teamleiter Elektrische Systeme Stadtwerke Soest Energiedienstleistungs GmbH, Jörg Kuhlmann, Prokurist Stadtwerke Soest und André Dreißen, Geschäftsführer Stadtwerke Soest.
Bild: © KlinikumStadtSoest
Es ist so etwas wie ein Paradebeispiel, wenn es um die zügige Umsetzung eines PV-Projektes geht. Das Klinikum und die Stadtwerke Soest haben gemeinsam binnen weniger Wochen eine Photovoltaikanlage auf den Klinikdächern realisiert, die kaum noch Wünsche offenlässt.
Beeindruckende Leistung
Innerhalb von zwei Monaten wurde eine Anlage mit einer Leistung von rund 210 Kilowatt-Peak (kWp) gebaut und in Betrieb genommen. Das Klinikum wird so mehr als 190.000 Kilowattstunden (kWh) grünen Strom pro Jahr produzieren. Das entspricht in etwa dem Verbrauch von 60 Einfamilienhäusern. Christian Schug, Geschäftsführer des Klinikums, sagt nicht ohne Stolz: „Mit dieser Anlage leisten wir einen deutlichen Beitrag zu den Klimazielen der Stadt Soest und sparen durch den Eigenverbrauch zusätzlich in großem Stil Energiekosten.“
Optimale Ausrichtung sorgt für gleichmäßige Produktion
Um eine möglichst bedarfsgerechte Stromproduktion zu erreichen, wurden die insgesamt knapp 600 PV-Module sowohl in Süd- als auch in Ost/Westausrichtung platziert. Durch diese Ausrichtung erreicht die Anlage über den gesamten Tag eine gleichmäßigere Stromproduktion. Die ausgeglichenere Erzeugung bringt wirtschaftliche Vorteile bei der Bedarfsabdeckung und der Vermarktung im Stromhandel.
Reibungslose Zusammenarbeit
Die städtischen Töchter KlinikumStadtSoest und Stadtwerke Soest kooperieren bereits seit vielen Jahren bei zahlreichen Themen in den Bereichen Energieeffizienz und Umweltschutz. Die Modernisierung und Neuausrichtung der Heizzentrale sowie die Nutzung der Prozesswärme haben vor Jahren die Zusammenarbeit begründet. So entstanden damals am Klinikum ein Blockheizkraftwerk und eine Klimatisierung mit Wärmeenergierückgewinnung.









