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Firmenportrait 16. Dezember 2021

Kampschulte Soest : Klares Ziel ist die perfekte Dienstleistung

Napoleon Bonaparte putscht sich per Staatsstreich an die diktatorische Macht, der österreichische Kaiser Franz Joseph I. hebt per Dekret die Märzverfassung auf und die „New York Times“ feiert Premiere mit Ihrer ersten Ausgabe der bekannten Tageszeitung – Sie haben es gleich erkannt, keine Frage, wir schreiben das Jahr 1851, in dem die Firma Kampschulte in Soest das wirtschaftliche Licht der Welt erblickt. Damals noch Färberei, ist Kampschulte heute einer der größten Wäschedienstleister in Nordrhein-Westfalen.

 

Service ohne Kompromisse

Der Weg dahin ist seit 170 Jahren geprägt von einem klaren Unternehmensleitbild: Für Kundinnen und Kunden da zu sein. Ohne Wenn und Aber. Dienstleistung pur. 20 Lkw gehen jeden Tag auf Strecke. Rund 150 Kilometer rund um den Firmensitz Soest reicht der Aktionsradius der Wäscheprofis. Aktuell rund 80 Prozent sind dabei Dienstleistungen rund um Pflege, Seniorenbetreuung und Gesundheitswesen – das Marienkrankenhaus in Soest ist seit fast 50 Jahren zufrieden mit Kampschulte - und ein gutes Fünftel des Geschäfts stammen aus Dienstleistungen rund um Industrie und Handwerk. Kuchenmeister in Soest zum Beispiel.

 

Schmutzwäsche geht – Frischwäsche kommt

Das Prinzip ist denkbar einfach: Der Wäschenutzer gibt seine gebrauchten Kleidungsstücke – ob Blaumann in der Industrie oder Arztkittel in der Medizin – direkt in das Schmutzwäschefach (der Fachmann spricht von „Abwurfspind“). Dort wird es abgeholt, professionell gereinigt, getrocknet, gemangelt und fein säuberlich gefaltet wieder zurückgeräumt – jetzt allerdings ins persönliche Frischwäschefach.

Rundum Sorglos-Pakete in Wäschefragen – Das bietet die industrielle Großwäscherei Kampschulte in Soest seit über 170 Jahren. Mit rund 190 Beschäftigten verarbeiten die Hygiene-Profis jeden Tag 35 Tonnen Wäsche.                                                     

Bilder: Kampschulte

Full-Service als Angebot

Was der Laie auf den ersten Blick nicht vermuten würde, ist Alltag beim Unternehmen Kampschulte: Kunden, zum Beispiel aus Pflege- oder Gesundheitswesen, mieten Wäscheteile und ihre Reinigung komplett an. Das bedeutet – sagen wir zum Beispiel ein Bettlaken oder Kopfkissenbezug - wird vom Dienstleister zur Verfügung gestellt und danach auch das gesamte Handling in einer Monatspauschale abgerechnet. Leasing quasi – diesmal aber nicht fürs Auto, sondern für Blaumann, Arbeitskittel, Handtücher oder eben Bettwäsche.

65 Kilogramm alle 90 Sekunden

Wer so arbeitet, braucht viel Reinigungs-Power. Bei Kampschulte machen das Großmaschinen mit 13 bis 20 Kammern, natürlich streng getrennt nach Herkunft der Schmutzwäsche. Kampschulte verfügt über sämtliche Hygiene- und Qualitätszertifikate, die es in Deutschland zu erwerben gibt – gerade in diesem Jahr wurde das Unternehmen frisch gekürt zu „Deutschlands Wäscherei des Jahres“. Die Kleidungsstücke werden bei der Zugangskontrolle über eine Art Daten-Code eingescannt. So erkennt die Reinigungstechnik jedes Teil individuell und weiß sofort darüber Bescheid, welche Reinigungsmaßnahmen ergriffen werden müssen. Die größte Maschine am neu errichteten Standort in Soest leistet einen Wäscheoutput von 65 Kilogramm… - alle 90 Sekunden.

Individuelle Pflege inklusive

Was sich jetzt nach Massenwäscherei und Großgebinde-Verarbeitung anhört stimmt. Aber genauso gibt es bei Kampschulte die berühmte Pflege-Handarbeit. Da werden Löcher im Blaumann repariert die Lieblings-Strickjacke von Opa Heinz im Pflegeheim liebevoll gereinigt oder das Stoff-Taschentuch von Hand gefaltet. Service rundum eben. Dienstleistung ohne Wenn und Aber. Geschäftsführer Emilio Murrone bringt es auf den Punkt: „Als textiler Vollversorger wird unser Handeln gerne gleichgesetzt mit dem Waschen, Vorhalten, Reparieren, Vermieten oder Liefern von Wäsche. Auch, wenn es in letzter Instanz selbstverständlich so ist, begeistern wir unsere Kunden aber mit Nutzen, die weit über ihr operatives Geschäft mit uns hinausgehen.“

Ökologie und Nachhaltigkeit sind wichtig

Bei über einer Million Kilogramm verarbeiteter Wäsche pro Monat spielen bei Kampschulte natürlich die Themen Energie und Wasser eine bedeutsame Rolle. Und hier kommen die Stadtwerke Soest ins Spiel. Vertriebsleiter Sascha Schulte hat da eine ganz klare Meinung: „Wir sind im Grunde bei allen Prozessen rund um Energie und Umwelt in enger Abstimmung mit den Soester Werken, denn wir treffen hier auf die umfangreiche Expertise, die uns im harten Wettbewerb hilft, Investitionen so effizient wie möglich einzusetzen und Kosten so gering wie möglich zu halten.“ Konkret sind die beiden Partner derzeit im Gespräch, um den Ausbau der E-Mobilität über die Vergrößerung des Angebots an leistungsstarken Ladesäulen, ebenso wie die Optimierung der Heiz- und Kühlprozesse mit umweltfreundlichem Erdgas zu planen und zu diskutieren. Effizienzsteigerungen in großem Umfang brachte bereits der weitgehende Umbau auf LED-Beleuchtungssysteme. „Über eigene Photovoltaik-Systeme selbst Energie zu erzeugen und ins eigene Netz einzuspeisen, kann uns zukünftig signifikant weiterhelfen“, schildert Vertriebsleiter Schulte und Geschäftsführer Murrone ergänzt: „Für uns sind die Stadtwerke Soest schon immer in allen Versorgungsfragen der erste Ansprechpartner gewesen – und wir sind damit auch immer sehr gut gefahren.“

 

AUF EINEN BLICK: 

Kampschulte GmbH & Co. KG

Lange Wende 37
D-59494 Soest

Telefon: 02921 397-0
Telefax: 02921 397-43
E-Mail: info@kampschulte-soest.de

Website: www.kampschulte-soest.de

Gründung: 1851

Philosophie: "Wir helfen Ihnen, Ihre Arbeit sauber zu erledigen“   

Beschäftigte: derzeit rund 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Leistungen:

- Wäsche-Service rundum

- Anlieferung und Abholung in eigenen Lkw

- Zertifizierter Hygiene-Dienstleister

- Wäsche-Mietservice

- Deutschlands Wäscherei des Jahres 2021