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Energienews 26. März 2020

Energiepreise attraktiv: Abschlüsse können Sicherheit bieten

Energiepreise sind in etwa so wie das Wetter oder die Börse: Mit Sicherheit weiß niemand ganz genau, wohin die Reise gehen wird. Aber: Natürlich gibt es Hinweise. Stimmungen, Erfahrung, Tendenzen – das große Ganze. Betrachtet man die Summe dieser Faktoren im März 2020, so gibt es derzeit eigentlich nur eine Erkenntnis: Die Energiepreise sind günstig. Das Klima zum Einkaufen attraktiv. Strom und Erdgas sind so günstig wie schon seit rund eineinhalb Jahren nicht mehr.

Unsicherheit und milder Winter

Fragt man nach den Gründen für diese Entwicklung, so treten vor allem zwei Faktoren verstärkt zutage: Erstens die schwächelnde Weltkonjunktur – Handelsstreitigkeiten, Brexit und zuletzt verstärkt das Coronavirus – haben Auswirkungen auf das globale Wachstum. Stagnierende Umsätze drücken in der Regel sehr schnell auf den Energiehunger und im zweiten Schritt dann auf die Preise. Und – noch ein Grund: Der milde Winter. Was wir in Deutschland beobachtet haben, gilt auf jeden Fall auch für Westeuropa und zum Teil darüber hinaus. Die im Sommer gebunkerten Erdgasmengen wurden nur zum Teil gebraucht. Dem Markt wurde viel weniger Erdgas entzogen als prognostiziert und in zurückliegenden Wintern üblich. Die Folge: sinkende Preise. Henning Rathert, Portfoliomanager bei den Stadtwerken Soest, bringt es auf den Punkt: „Wer jetzt Erdgas einkauft, beschafft günstiger als jeder andere in den vergangenen drei Jahren.“

 

Beratung hilft bei der Entscheidung

Zur Wahrheit gehört aber auch: Theoretisch kann das Preisniveau noch weiter sinken. Verbreitet sich das Virus beispielsweise in naher Zukunft unkontrolliert und massenhaft, könnte die Weltwirtschaft weiter Schaden nehmen und der Energiebedarf noch weiter sinken. Ähnlich verhält es sich mit den Faktoren Handelszölle und kriegerische Auseinandersetzungen, wobei die Märkte manche militärischen Konflikte wie etwa in Syrien oder der Ostukraine bereits weitgehend eingepreist haben. Deshalb gilt: Die Portfoliomanager der Stadtwerke Soest haben alles im Auge. Das verschafft zwar immer noch keine garantierte Sicherheit, wenn es um die stets richtige Entscheidung geht, aber – so viel steht fest – es erhöht die Wahrscheinlichkeit dafür.

 

Durchrechnen – durchdenken - durchentscheiden

Während bei Erdgas durch die extremen Überschüsse auch die Nachfrage im Sommer sehr reduziert sein dürfte und das den Marktpreis beeinflusst, gelten beim Strompreis noch leicht veränderte Regeln. „Die Preisentwicklung beim C02 wirkt eben unmittelbar nur im Strommarkt“, verrät Rathert, „außerdem hängt der Strompreis noch stärker an der Weltkonjunktur.“ Mit anderen Worten würden das Corona-Virus oder eine sich deutlich verschärfende Klimadiskussion bzw. Flüchtlingsentwicklung die weltweiten Börsen ähnlich stark abschwächen wie Ende Februar und Anfang März, dann würden zunächst die Erdölmärkte weiter reagieren. „In der Folge heißen zehn Prozent Rückgang bei Dow Jones oder DAX aber nahezu immer auch deutliche Rückgänge beim Preis für Strom oder Erdgas“, so Rathert.

Es kann jetzt sehr attraktiv sein, Energie langfristig einzukaufen. Zeitfenster von bis zu drei Jahren können gute Preise sicherstellen und vor allem viel Sicherheit auf dem Beschaffungssektor mit sich bringen. Für mehr Informationen, Marktberatung und Einkaufsplanung wenden Sie sich jederzeit gerne an:

Henning Rathert
Portfoliomanagement/Bilanzkreismanagement
Telefon: 02921 392 245
E-Mail: h.rathert@stadtwerke-soest.de

 

Mirko Paul
Portfoliomanagement/Bilanzkreismanagement
Telefon: 02921 392 238
E-Mail: m.paul@stadtwerke-soest.de

 

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