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E-Mobilität 09. Dezember 2020

E-Mobilität bleibt ein wichtiger Baustein

Die Rahmenbedingungen bei der E-Mobilität haben sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Hat vor rund zehn Jahren ein eher spartanisches E-Auto im Kleinwagensegment mit rund 100 Kilometern Reichweite noch über 30.000 Euro gekostet, erhält der Kaufwillige heute oft schon für unter 20.000 Euro gut ausgestattete Fahrzeuge mit etwa 300 Kilometern Reichweite.

Förderung der Bundesregierung

Diese zum Teil deutlichen Preissenkungen sind häufig auf Kaufprämien von Bundesregierung und Herstellern zurückzuführen. Die gesunkenen Kosten bei gleichzeitiger Reichweitensteigerung und eine größere Modellauswahl haben der E-Mobilität in Deutschland einen kräftigen Schub gegeben. Dieser Trend freut die Stadtwerke Soest, die die E-Mobilität bereits seit gut einem Jahrzehnt selber nutzen und fördern.

 

Eigenes Ladenetz

Seit 2011 bieten die Stadtwerke mit ihren Ladesäulen in Soest kostenfreies „auftanken“ an und haben so umgerechnet über 1.000.000 Kilometer E-Mobilität verschenkt. Sie haben geholfen den damaligen Kostennachteil von E-Autos in der Anschaffung teilweise zu kompensieren und die Verbreitung der E-Mobilität unterstützt. Die kostenlose Stromabgabe an den Ladesäulen lässt sich bei den hohen Installationskosten für die Säulen aber nicht unbegrenzt beibehalten. Die Stadtwerke Soest haben sich vor diesem Hintergrund entschieden, das Laden an ihren E-Säulen seit dem 7. Oktober 2020 kostenpflichtig zu machen.

 

Lade-Infrastruktur für Gewerbekunden

Die Stadtwerke bieten auch für Geschäftskunden eigene Ladeeinrichtungen an. Ob Wallbox oder Standgerät – Ladepunkte und die Organisation hoher Ladeleistungen können von den Werken geplant und umgesetzt werden. In der Regel funktioniert der Aufbau der Ladesäulen auf dem Firmenparkplatz für die E-Unternehmensflotte nach dem Contracting-Modell. Das bedeutet, die Stadtwerke gewährleisten den Betrieb – der Kunde zahlt für sämtliche Leistungen eine monatliche Gebühr über eine vorher fixierte Vertragslaufzeit.

 

Elektrisch fahren – Klima schützen: Für das E-Mobilitätskonzept der Stadtwerke Soest gelten neue Grundlagen. Das Laden ist dank verschiedener Lade-Apps nach wie vor bequem und einfach.

Laden per Handy

Im öffentlichen Raum bieten die Stadtwerke zwei Möglichkeiten an: Laden mit App oder „adhoc“-Laden mit Handy und Kreditkarte. Wer sich die Soest-App oder die TankE-App lädt, sich registriert und als Energiekunde der Stadtwerke eine Mail an edl@stadtwerke-soest.de sendet, profitiert von den Sonderkonditionen für Kunden. Eine Kilowattstunde kostet dann 30 Cent. Nicht-Kunden der Stadtwerke können ebenfalls über die App aufladen, aber zu den Standardkonditionen von 39 Cent pro kWh.

 

Bequem und einfach

Bei der Verwendung der App fallen in Soest an den Ladesäulen der Stadtwerke keine Start-oder Zeitgebühren an. Die App-Variante bietet Nutzern zusätzliche Vorteile: Die Verfügbarkeit der Ladepunkte kann online geprüft und dann direkt eine freie Säule angesteuert werden. Für die zweite Variante, das „adhoc“-Tanken, scannen Nutzer mit dem Handy einen QR-Code auf der Ladesäule und füllen dann das angezeigte Onlineformular unter Angabe der Kreditkartendaten aus. Eine Registrierung entfällt. Bei diesem Verfahren wird der Standardpreis von 39 Cent pro kWh plus zwei Euro Startgebühr abgerechnet.

 

Sonderkonditionen für RLM-Kunden

Für Gewerbe- und Geschäftskunden haben sich die Stadtwerke noch etwas Besonderes einfallen lassen. Wer sich bei den Werken registriert, erhält als RLM-Kunde an allen von den Stadtwerken betriebenen Ladepunkten in Soest zwei Cent Rabatt pro Kilowattstunde.

 

Bei Fragen zum Thema wenden Sie sich gerne an
Max Griebenow, Telefon: 02921 - 392-152,
Email: m.griebenow@stadtwerke-soest.de

 

 

 

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