Durch die Zusammenarbeit profitieren beide Unternehmen von gebündeltem Know-how, modernen technischen Strukturen und klaren Prozessen. Die doppelte Nutzung der vorhandenen Infrastruktur und des Personals senkt für beide Energieversorger die Kosten für den Leitstellenbetrieb. Ein Faktor, der besonders in diesen Zeiten von Bedeutung ist. Gleichzeitig bleibt die regionale Verantwortung vor Ort erhalten: Die Stadtwerke Soest bleiben weiterhin Ansprechpartner für ihre Kundinnen und Kunden sowie für die Aufgaben rund um ihr örtliches Netz.
„Mit dieser Kooperation verbinden wir die Stärken zweier kommunaler Energieversorger“, so Reiner Timmreck, Geschäftsführer der Stadtwerke Iserlohn. „Die Integration des Leitsystems ist ein wichtiger Schritt, um die Netzführung langfristig leistungsfähig, sicher und effizient aufzustellen.“
Auch die Stadtwerke Soest sehen in der Zusammenarbeit einen wichtigen Baustein für die Zukunft: „Die Anforderungen an den Betrieb von Energienetzen steigen kontinuierlich – insbesondere durch die Energiewende, die zunehmende Einspeisung erneuerbarer Energien und die fortschreitende Digitalisierung. Damit einher geht ein steigender Kostendruck“, erklärt André Dreißen, Geschäftsführer der Stadtwerke Soest. „Mit den Stadtwerken Iserlohn haben wir einen erfahrenen kommunalen Partner an unserer Seite.“
Die Kooperation unterstreicht, wie kommunale Unternehmen durch partnerschaftliche Zusammenarbeit die Herausforderungen der Energieversorgung gemeinsam gestalten können. Am Ende des Prozesses profitieren die Kunden davon.