Wenn man die Anzahl der Sonnenstunden und die aktuellen Preise für die Anlagen betrachtet, zahlt es sich derzeit besonders aus. „Dabei ist ein Modell, bei dem man mit einer durchschnittlichen Anlage rund 25 bis 35 % des auf dem eigenen Dach erzeugten Strom selbst verbraucht, außerordentlich attraktiv. Man profitiert davon, dass bei dem Eigenverbrauch auch viele gesetzliche Kostenbestandteile, wie Umlagen und Steuern nicht anfallen“, erläutert Max Griebenow von der Energiedienstleistungsgesellschaft der Stadtwerke Soest. So ist der selbstproduzierte Strom deutlich günstiger als der Strom aus dem Netz. Mit einem Stromspeicher kann man den Anteil der Eigennutzung noch einmal deutlich (auf rund 70 %) steigern. So kann man seine Stromkosten nachhaltig reduzieren. Darüber hinaus kann man sparen, wenn die Anlage mehr Strom erzeugt als man in dem Moment verbraucht und/oder speichern kann und ihn dann einspeist. Dafür bekommt man aktuell - bei einer Teileinspeisung - von Anlagen bis 10 Kilowattpeak (kWp) noch 7,86 Cent/Kilowattstunde (kWh).
Dass die privaten PV-Anlagen eine Erfolgsstory sind, belegen die Zahlen. Bis 2020 waren es im Soester Netzgebiet rund 1.260 Anlagen. Die Zahl wuchs seitdem auf aktuell über 3.900 Anlagen. Sie stehen für eine Leistung von rund 59.500 kWp. Dabei gilt für die ganz kleinen Anlagen, die sogenannten „Balkonkraftwerke“, dass sie in das Marktstammdatenregister einzutragen sind.
Wer sich aufgrund der aktuellen Situation über eine PV-Anlage informieren oder eine Anlage beauftragen möchte, kann sich unter 02921 392 550 oder edl@stadtwerke-soest.de an die Stadtwerke Soest wenden.