Möglich wird dieses Modell durch sogenannte PPA-Verträge (Power Purchase Agreements), die langfristig mit der Laufzeit der PV-Anlage abgestimmt sind. Die Stadtwerke Soest und Delta Energy Systems haben hierzu eine zehnjährige Vereinbarung getroffen. Andreas Kostrzewa, Geschäftsführer von Delta Energy Systems, betont: „Wir setzen ein klares Zeichen und stellen aktiv die Weichen für eine nachhaltige, ökologische Stromversorgung. Unser Ziel ist es, möglichst schnell unseren gesamten Strombedarf aus erneuerbaren Energien der Region zu beziehen. In Zukunft wird auch Windenergie eine wichtige Rolle spielen, um den Strombedarf in sonnenarmen Zeiten zu decken.“
Auf dem Firmengelände betreibt Delta Energy Systems bereits eine eigene Photovoltaikanlage mit einer Leistung von rund 300 kW, zwei weitere Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 1,2 MW sind in Planung. Diese Anlagen werden jährlich etwa 1 Mio. kWh Strom erzeugen, der direkt im Betrieb genutzt wird. Insgesamt wird Delta Energy Systems künftig etwa 75 Prozent seines Strombedarfs aus Photovoltaikanlagen beziehen.
Auch die Stadt Soest setzt auf nachhaltige Energie und wird langfristig alle kommunalen Liegenschaften mit PV-Strom aus Hattrop versorgen. Kuhlmann ergänzt: „Die Kapazität der Anlage ist damit nahezu ausgeschöpft. Aufgrund der hohen Nachfrage sind jedoch bereits weitere Photovoltaikprojekte in Planung.“