In der neuen Kompaktstation laufen Kabel der Nieder- und Mittelspannungsebene zusammen. Durch die verbaute neue Generation der Transformatoren arbeitet sie mit deutlich geringeren Leistungsverlusten, was auch der Umwelt zugutekommt. Darüber hinaus ermöglicht sie mit ihrer Leistungsfähigkeit in dem ländlich geprägten Bereich mit großen Dachflächen von landwirtschaftlichen Nutzgebäuden den weiteren Ausbau von PV-Anlagen. Der kleine „Kraftzwerg“ ist ein wichtiger Baustein für den Ausbau der erneuerbaren Energien. „Stationen wie diese, sind Teil unseres Netzentwicklungsplans für das gesamte Soester Netzgebiet“, führt Andreas Menne, Leiter der Stromnetze bei den Stadtwerken, aus und ergänzt: „Damit unser Verteilnetz zu den Zielen der Energiewende passt, werden wir fortlaufend viele kleine und einige große neue Trafostationen errichten.“
Im Zuge der Maßnahme werden insgesamt 900 Meter Kabel verlegt. Dadurch kann eine vorhandene Freileitung auf einer Länge von 620 Metern abgerüstet werden. In Summe investieren die Stadtwerke Soest hier über 160.000 € in die Netzverstärkung.