Um eine möglichst bedarfsgerechte Stromproduktion zu erzielen, wurden die 566 PV-Module der Anlage sowohl in Süd- als auch in Ost/Westausrichtung verbaut. „Durch diese optimale Ausrichtung erreicht man über den gesamten Tag eine gleichmäßigere Stromproduktion und vermeidet die sogenannte Mittagsspitze“, erläutert Jörg Kuhlmann, Prokurist bei den Stadtwerken Soest. Die Ausrichtung ermöglicht den Modulen bereits früher - mit den ersten Sonnenstrahlen - und abends länger ihre Arbeit zu verrichten. Die ausgeglichenere Erzeugung bringt besonders mittelfristig auch weitere wirtschaftliche Vorteile bei der Bedarfsabdeckung und der Vermarktung im Stromhandel. Darüber hinaus kann man die vorhandene Fläche besser ausnutzen. Aufgrund der günstigeren Verschattungssituation können deutlich geringere Abstände zwischen den Modulen realisiert werden.
Die städtischen Töchter KlinikumStadtSoest und Stadtwerke Soest kooperieren bereits seit vielen Jahren bei den Themen Energieeffizienz und Umweltschutz. 2014 haben die Modernisierung und die Neuausrichtung der Heizzentrale sowie Prozesswärme den Start der intensiven Zusammenarbeit der kommunalen Unternehmen begründet. So entstand am Klinikum ein Blockheizkraftwerk und eine Klimatisierung mit Wärmeenergierückgewinnung.