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23.07.2026

Wasser sparsam einsetzen – bei Hitze ganz besonders

Soest. Trinkwasser ist ein sehr kostbares Gut. Man sollte damit also auch unter normalen Wetterbedingungen, bei denen es ausreichend vorhanden ist, mit Bedacht umgehen. Denn die sichere Versorgung mit diesem lebenswichtigen Lebensmittel kann mitunter durch extrem heiße Wetterperioden auch in unseren Breitengeraden vor große Herausforderungen gestellt werden. Die ersten Hitzewellen dieses Sommers haben es eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Tendenziell sehen wir uns höheren Durchschnittstemperaturen und verstärkt Hitzeperioden ausgesetzt.
 

Die Stadtwerke Soest haben ihre Wasserversorgung mit großzügigen Reserven geplant. Mehrere Wasserspeicher sorgen für zusätzliche Absicherung in der Versorgung. Neben allen Vorbereitungen durch die Stadtwerke kann aber jeder Bewohner seinen Teil zur langfristig sicheren Wasserversorgung in der Region beitragen. Der sparsame Umgang mit dem hohen Gut Trinkwasser sollte für alle selbstverständlich sein, damit die natürlichen Ressourcen geschont werden. Je heiser es wird, desto mehr sollte jeder gut überlegen, wofür Wasser wirklich genutzt werden muss oder auf was man in Hitzeperioden auch mal verzichten kann.

Mit den folgenden Tipps möchten die Stadtwerke die Menschen bei dem sparsamen Umgang mit dem Trinkwasser unterstützen:

  • Duschen statt baden: Für ein Bad braucht man 140 - 160 Liter Wasser, beim Duschen dagegen nur 30 - 50 Liter.
  • Ein Drittel des Trinkwasserverbrauches im Haushalt wird in der Toilette weggespült. Dabei kann man hier viel Wasser sparen. Ein herkömmlicher Spülkasten lässt bei „voller Betätigung“ 9 Liter Wasser durchrauschen. Nutzt man die Spartaste sind es nur 3 Liter.
  • Verzichten Sie bei Trockenheit auf die Befüllung von Pools.
  • Nutzen Sie die Füllmenge der Waschmaschine maximal aus.
  • Spülen: Wenn Sie die Geschirrspülmaschine vollständig befüllen, ist sie sparsamer als das Spülen mit der Hand. So kann man pro Spülung von 14 Maßgedecken rund 40 Liter Wasser einsparen.
  • Im Garten: Wenn man die Pflanzen morgens vor Sonnenaufgang oder abends nach Sonnenuntergang gießt, vermeidet man eine starke Verdunstung von Wasser durch Sonneneinstrahlung. So kann man den Bedarf der Pflanzen mit einer geringeren Wassermenge decken. In den Hitzeperioden sollte der Rasen nicht zu kurz und weniger häufig gemäht werden. Der Rasen ist dann in der Lage die Feuchtigkeit besser zu halten. Als Folge muss weniger Wasser zum Sprengen verwendet werden.
  • Bei der Gartengestaltung: Es ist empfehlenswert darauf zu achten, dass das Regenwasser auf dem Grundstück versickern kann. So wird die Neubildung von Grundwasser unterstützt. Ein Garten mit Grünpflanzen ist hier die bessere Alternative als ein Steingarten.