"Ein Wahrzeichen ist niemals fertig. Es ist Zeuge der Vergangenheit, Begleiter der Gegenwart und kann auch Orientierung für die Zukunft geben", sagt Museumsleiter Michael Stockhausen. Das Jubiläumsjahr verstehe sich bewusst als Transformationsjahr. Gemeinsam mit der Stadtgesellschaft sollen Ideen wachsen, wie sich das Osthofentor als lebendiger Ort der Begegnung weiterentwickeln kann.
Das heutige Osthofentor entstand zwischen 1523 und 1526 als Teil der Stadtbefestigung und zählt bis heute als letztes verbliebenes Stadttor zu den markanten Wahrzeichen Soests. Für Stadtarchivar Tobias Westhoff ist es weit mehr als ein historisches Bauwerk: "Es begleitet die Geschichte der Stadt seit 500 Jahren und ist bis heute ein starkes Symbol der Identifikation."
Mit dem Geburtstagsfest möchte das Osthofentormuseum das Tor als bedeutendes Denkmal feiern und es auch als lebendigen Treffpunkt erlebbar machen. Das Jubiläumsjahr soll dazu beitragen, das historische Bauwerk gemeinsam mit den Soestern weiterzuentwickeln und neue Impulse für seine Zukunft zu setzen.
Ermöglicht wird das Jubiläumsjahr durch breitangelegte Unterstützung. Hauptförderin ist die Volksbank Hellweg. Darüber hinaus engagieren sich die Stadtwerke Soest mit einer Spende. Ferner sind unter anderem das Stadtarchiv Soest, das Immobilienmanagement der Stadt Soest, der Heimat- und Geschichtsverein sowie weitere Partner aus Kultur, Sport und Stadtgesellschaft beteiligt.